Skip to main content

Landwirtschaft
auf dem
Berghof

"Am Waldrand des Schönbuchs mit Blick über Tübingen ... ein Ort, dessen inspirierender Kraft man sich bis heute nicht entziehen kann."

Der Berghof ist ein lebendiger und offener Raum, der transparent zeigt, wie Landwirtschaft auch im 21. Jahrhundert vielfältig, ökologisch und sozial – also nachhaltig – betrieben werden kann.

Der Hof liegt am Rande des Schönbuchs und an alten Streuobstwiesen, die in der Sommerzeit von den Kühen beweidet werden. Zur Hofstelle gehören Flächen, die landwirtschaftlich bestellt werden mit Gemüse, Kartoffeln, Getreide und Futter (Heu) für die Kühe, Schafe und Pferde. Derzeit werden vom Pächter Thorsten Bock und seinem Team ca. 40 ha Fläche bewirtschaftet:

Wir arbeiten nach Bioland Richtlinien!

Unsere Erzeugnisse vermarkten wir direkt ab Hof und über die Berghof-Abo-Kisten.

Regelmäßig finden bei uns Mitmach Aktionen passend zur Jahreszeit wie z.B. die Kartoffel- oder Streuobsternte statt.

Von Beginn an kooperiert Thorsten Bock eng mit der kit jugendhilfe, einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Tübingen. Gemeinsam entwickeln wir die beiden pädagogischen Angebote ZukunftsWerkstatt und LernOrt für Kinder und Jugendliche auf dem Berghof weiter. Der Berghof bietet als ZukunftsWerkstatt und LernOrt die Möglichkeit, hinter die Kulissen der ökologischen Landwirtschaft zu blicken, aktiv mitzuarbeiten und nachhaltige Wirtschafts- und Lebensformen praktisch zu erproben.

Auf dem Berghof gibt es eine Mutterkuhherde, die im Sommer in zwei Herden auf der Weide lebt und in der kälteren Jahreszeit in unserem großen Stall am Hof ist.

Außerdem haben wir Bergschafe, die im Wechsel viele Weiden in Lustnau bewohnen. Die Schafe werden vom Naturkindergarten Waldschafe e.V. versorgt.

Auch Pferde sind auf dem Berghof als Pensionspferde eingestellt. Fünf von ihnen sind Therapiepferde von Patricia Glantz.

Zum Hof gehören außerdem Hasen und Katzen.

Ein achtsamer Umgang mit unseren Tieren ist uns wichtig. Wir freuen uns, wenn Menschen in Kontakt mit den Tieren treten. Voraussetzung ist, dass wir ihnen achtsam begegnen und ihre Bedürfnisse respektieren.

1919 - also vor nunmehr 100 Jahren - errichteten die beiden Töchter des Unternehmers Robert Bosch, Paula und Margarete Bosch, und der mit Paula Bosch verheiratete Maler Friedrich Zundel die Villa Berghof in Tübingen-Lustnau. Viele Facetten der Lebensreformbewegung der 1920er Jahre fanden hier ihren Ausdruck, allem voran in der Hinwendung Zundels zur Landwirtschaft als einem alternativen Lebensmodell. Bis heute ist der Berghof im Besitz der Familie Zundel.

Seit 1989 wurde der Berghof auf ökologische Landwirtschaft umgestellt und Mitglied im Bioland e.V..

Es besteht eine Kooperation mit dem Wald- und Bauernhofkindergarten Waldschafe e.V.. Die Bergschafe des Berghofs werden vom Waldkindergarten versorgt.

Auch Bienenvölker der Demeter-Imkerei Mellifera e.V. sind seit 2018 auf Flächen des Berghofes beheimatet.

Vielen Dank für die freundliche Unterstützung von PLENUM (Vielfalt im Landkreis Tübingen e.V.).

Thorsten Bock Tel.: 07071/980789

berghof-tuebingen@posteo.de

Bioland Betriebsnummer: 707116 (DE-ÖKO-006)

Der
Hofladen

In unserem kleinen Hofladen auf dem Berghof verkaufen wir jeden Dienstag (10-13 und 15-18 Uhr) und Samstag (10-13 Uhr) Bioland-Lebensmittel aus unserer Landwirtschaft und Gärtnerei:

  • selbst angebautes Obst und Gemüse
  • Fleisch von unseren Kühen und Schafen
  • weitere Produkte von verschiedenen Anbietern aus der Region

Zudem unterstützt Ihr den Berghof im Ausbau seiner pädagogischen und sozialen Projekten (z.B. LernOrt Bauernhof für Schulklassen und Kindergärten, sozialtherapeutische Angebote der kit jugendhilfe, Mitmach- Aktionen für Familien ...).

Einfach mal bei uns vorbei schauen - wir freuen uns auf Ihren und Euren Besuch!

Nutzen Sie gerne Ihren Einkauf dazu bei einem Besuch unserer Kühe im Stall oder auf der Weide in die Bauernhofatmosphäre einzutauchen!

Dienstag
10 - 13 Uhr
15 - 18 Uhr

Samstag
10 - 13 Uhr

ganzjährig!

Möhren, Kartoffeln, Radieschen, Tomaten, Gurken, Kohlrabi, Petersilie, … oder lieber einen knackigen Salat? Unsere Auswahl umfasst über das Jahr mehr als 25 verschiedene Gemüsearten – vielfältig, saisonal und direkt vor Ort in Tübingen-Lustnau angebaut.

Genießen Sie auch Nüsse, Obst und Apfelsaft von den eigenen Streuobstwiesen.

Mehrmals im Jahr lassen wir einen Teil unserer Kühe und manchmal auch ein Schaf in einer kleinen Metzgerei am Albrand schlachten. Dann können Sie frisches Bio-Fleisch erhalten sowie daraus veredelte Produkte – Salami, Bratwürste, Saitenwürstchen, Rauchfleisch oder Wurst im Glas.

Verschiedene Anbieter aus der Region erweitern unser Naturkostsortiment: Honig, Milch, Eier, Nudeln, Mehl, Getreide und Alblinsen stehen zur Verfügung.

Hauptsächlich im Winter wird unser Angebot durch einen Großhändler ergänzt. Auch hierbei achten wir auf möglichst regionale und saisonale Bio-Produkte.

Immer im Dezember bieten wir biologisch kultivierte Weihnachtsbäume an und laden zu einem gemeinsamen Adventskranzbinden bei Punsch am Hof ein.

Den Großteil des Jahres können wir Sie mit frischer Saisonware versorgen. Mit dem Saison Abo ermöglichen Sie es uns, einen kleinstrukturierten, bäuerlichen Stadtbauernhof zu erhalten und auszubauen, der das ganze Jahr auf ein vielfältiges Gemüsesortiment für seine Kunden setzt.

Ihre Vorteile?

  • Wöchentlich hofeigenes, saisonales Gemüse - frischer geht's nicht!
  • Vom Tübinger Acker direkt in deine Kiste - ohne unnötige Transportwege!
  • Krummes Gemüse mit Schönheitsfehlern wird nicht weggeworfen, sondern landet mit einem fairen Preisnachlass bei Ihnen in der Kiste - gegen Lebensmittelverschwendung!
  • Bioland Richtlinien: für den Erhalt unserer natürlichen Ressourcen.
  • Höchste Transparenz - wir zeigen Ihnen zu jeder Zeit gerne wie Ihr Gemüse angebaut wird und stehen Ihnen an den Abholtagen als Ansprechpartner*innen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Abholtage für Biokiste Abonnent*innen:

Dienstag 15-18 Uhr
Samstag 10-13 Uhr

LernOrt
Berghof

Wir binden Kinder und Jugendliche aktiv in die realen Abläufe des Biolandbetriebs mit ein.

Der LernOrt als Angebot der kit jugendhilfe schafft eine fruchtbare Verbindung von Landwirtschaft und Pädagogik. In seiner einzigartigen Lage bietet der Bauernhof mit seiner Landwirtschaft Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen inspirierenden Ort für ganzheitliche Natur- und Bildungserfahrungen.

Konkret bedeutet dies - ganz wetterunabhängig und je nach Jahreszeit: Tiere füttern und (im Krankheitsfall) pflegen, Weiden richten, Nistkästen bauen, Gemüse oder Getreide anbauen, pflegen, ernten und für die Vermarktung vorbereiten, Äpfel ernten, Apfelsaft pressen… Oder einen kaputten Traktor oder Werkzeuge reparieren, aus selbst gefällten Bäumchen Werkzeuge schnitzen, Laubheu schneiden und einlagern, Wolle verarbeiten, Wände weißeln.

Gerade diese nicht künstlich hergestellten Situationen bieten sehr beeindruckende Lern- und Erfahrungsanlässe für Kinder und Jugendliche. Sie erleben: Es ist wichtig, was wir jetzt gerade hier machen, meine Arbeit hat eine Bedeutung und ergibt Sinn, ich kann etwas und ich werde gebraucht.

Der (öffentlich) gut erreichbare LernOrt Berghof bietet Zugänge zu Natur und Landwirtschaft in der Stadt und fördert nach dem Motto „man schützt nur das, was man kennt“, Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Unsere Angebote richten sich an Kinder, Jugendliche und Familien aller Altersgruppen und Lebenslagen:

Kindergartengruppen, Schulklassen, Großeltern mit Enkeln, Vater-Kind-Gruppen, Gruppen aus Jugendhäusern oder Stadtteiltreffs …
Wir arbeiten inklusiv - unsere Angebote in der Landwirtschaft sind jedoch nicht immer barrierefrei.
Sprechen Sie uns an!

Es gibt feste Gruppenangebote wie z.B:

  • ganzjährig feste Gruppen (z.B. einmal wöchentlich),
  • länger andauernde Kurse (z.B. Projekttage),
  • themenbezogene Angebote (z.B. Weizenanbau, -ernte und -verarbeitung)
  • punktuelle Aktionen
  • Ferienangebote.

Und wir haben offene Angebote wie z.B.:

  • offener Mittwochnachmittag für Schulkinder bis 14 Jahre: jeden Mittwoch 15-18 Uhr, in der Winterzeit (November-Ende März) 15-17 Uhr (kostenlos!)
  • Eltern-Kind-Mitmachaktionen an Samstagen zu verschiedenen Themen rund um den Hof (wird online bzw. vor Ort bekannt gegeben – auf dem Hof vorbei zu kommen, lohnt sich!)

Detailliertere Informationen zu unseren Angeboten finden Sie in unserem Sachbericht 2021 hier. Oder im Bericht der Minigärtner*innen, die im Mai 22 da waren hier.

Bitte dabei haben:

Wasserflasche, Regenkleidung, Sonnenschutz, Kleidung, die schmutzig werden darf, dem Wetter angepasste Kleidung, stabile Schuhe.

Was uns auf dem Hof wichtig ist:

Der Berghof ist ein Ort, an dem Menschen, Tiere und Pflanzen friedlich zusammenleben, daher ist uns ein achtsamer Umgang miteinander sehr wichtig:

  • Wir achten die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mensch und Tier.
  • Wir kommunizieren offen miteinander (denn auf einem Hof gibt es immer wieder Situationen, die das erfordern, damit wir z.B. schnell handeln können).
  • Wir fördern Eigeninitiative und passen uns situativ den Bedürfnissen von Besucher*innen an
  • Wir möchten miteinander und voneinander lernen und unser Wissen teilen und weitergeben. Jede*r kann von jedem lernen!

Daniela Schmalz, mobil: 0151 42043754

Miriam Wilde, mobil: 0151 42043752

Thorsten Bock, mobil: 0157 77048708

oder über Mail:
lernort-berghof@kit-jugendhilfe.de

zuständige Bereichsleiterin bei kit jugendhilfe:
Jutta Goltz, 07071/567 1202
jutta.goltz@kit-jugendhilfe.de

Der LernOrt wird von vielen Kooperationspartner*innen unterstützt.
Herzlichen Dank an.....

Die
Zukunfts-
Werkstatt

Die ZukunftsWerkstatt Berghof richtet sich an chancenarme Jugendliche, die momentan durch alle Netze (Schule, Ausbildung, berufliche Fördermaßnahmen etc.) zu fallen drohen. Sie bietet einzelnen Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren die Möglichkeit, Orientierung für ihre berufliche Zukunft und soziale Integration zu finden. Die ZukunftsWerkstatt ist ein Angebot der kit jugendhilfe in enger Kooperation mit dem Berghof. Gemeinsam entwickeln wir durch das Tun und Handeln auf der Hofstelle neue Perspektiven mit und für Jugendliche.

Durch die intensive pädagogische Begleitung und die Mitarbeit auf der Hofstelle können die Jugendlichen wieder an eine Tagesstruktur herangeführt werden, sinnvolle Tätigkeiten erleben, die das Selbstwertgefühl stärken und Schritte zur Integration in schulische Bildungs- oder Ausbildungsverhältnisse machen.

Die ZukunftsWerkstatt setzt an den Ressourcen der Jugendlichen an. Wir schaffen einen geschützten Raum für junge Menschen, in dem sie sich ausprobieren und von ihren Alltagsproblemen abschalten können. Die Jugendlichen bestimmen selbst ihr Arbeitstempo und die Tage, an denen sie mitarbeiten. Der strukturierte Tagesablauf hilft ihnen dabei, sich sicher in einem bekannten Rahmen zu bewegen und die routinemäßig anfallenden Aufgaben nach kurzer Zeit selbstständig ausführen zu können.

Da der Berghof ein Ort der Begegnung ist, haben die Jugendlichen die Möglichkeit, viele soziale Kontakte zu knüpfen und in die Hofgemeinschaft einzutauchen. Gerade für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen und sozialen Ängsten kann es hilfreich sein, in diesem geschützten Rahmen, Erfahrungen mit anderen Menschen und auch Gruppen zu machen.

Die ZukunftsWerkstatt bietet viele Einblicke in die reale Arbeitswelt: Durch die Vielfalt der anfallenden Arbeiten in der Landwirtschaft (wie z.B. das Jäten und Hacken von Beikräutern im Gemüsebau, das Aufräumen und Putzen der Werkstatt oder des Aufenthaltsraumes) können die Jugendlichen sehr schnell herausfinden, in welchen Bereichen ihre Fähigkeiten und Vorlieben liegen. Dadurch ist es möglich, sie in diesen Bereichen (bauliche Maßnahmen, Tierpflege, gärtnerische Tätigkeiten ...) zu fördern. Es wird ein Rahmen geboten, um realistische Ideen und Perspektiven für die eigene (berufliche) Zukunft zu entwickeln.

Durch unser Projekt CONNECT können wir Jugendliche darüber hinaus für Praktika bei externen Betrieben (Handwerk und Grüne Berufe) begleiten und mit ihnen Anschlussperspektiven in Richtung Ausbildung entwickeln.

Die ZukunftsWerkstatt ist ein Angebot für Jugendliche in einer persönlichen Krise, bei Schulmüdigkeit/ Schulabsentismus oder abgebrochenen Ausbildungsversuchen. An der ZukunftsWerkstatt kann nur eine kleine Gruppe von Jugendlichen zeitgleich teilnehmen. Um zu prüfen, ob die Themen der Jugendlichen und der Rahmen der ZukunftsWerkstatt zueinander passen, bieten wir Hospitationstermine zum Kennenlernen an. Danach findet bei Interesse ein ausführliches Aufnahmegespräch statt, in dem die weiteren Ziele und ein Zeithorizont abgesteckt werden.

Die ZukunftsWerkstatt kann verschiedenes bieten: Berufsorientierung, Krisenintervention oder auch ein Rahmen der längerfristigen (psychischen) Stabilisierung - entsprechend unterschiedlich ist die Verweildauer.

Sprechen Sie uns bei Interesse an, dann können auch Finanzierungsfragen geklärt werden.

Franziska Scheu, mobil: 01514 2062120

Theresa Senf, mobil: 0162 5781281

Thorsten Bock, mobil: 0157 77048708

oder per Mail:
franziska.scheu@kit-jugendhilfe.de oder theresa.senf@kit-jugendhilfe.de

zuständige Bereichsleiterin bei kit jugendhilfe:
Jutta Goltz, 07071/567 1202
jutta.goltz@kit-jugendhilfe.de

Die ZukunftsWerkstatt wird von vielen Kooperationspartner*innen unterstützt.
Herzlichen Dank an.....

Unser
Team

Landwirt, Gartenbauer und Mitarbeiter LernOrt und Zukunftswerkstatt

Mitarbeiterin LernOrt

Dipl.-Pädagogin (Schwerpunkt: Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung)

Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

Mitarbeiterin Connect/ Zukunftswerkstatt

Sozialarbeiterin MA

Mitarbeiterin LernOrt

Dipl.-Pädagogin (Schwerpunkt Soziale Arbeit)

Praktikantin für alle Fälle

Hofladen, Abokisten

Kontakt
zu uns

Berghof | Ob dem Himmelreich 5  | 72074 Tübingen

Landwirtschaft und Hofladen:
Thorsten Bock | berghof-tuebingen@posteo.de |
Tel: 07071/ 980789

LernOrt:
Daniela Schmalz, Miriam Wilde, Thorsten Bock | lernort-berghof@kit-jugendhilfe.de |
Tel: 0151/ 42043754

ZukunftsWerkstatt:
Franziska Scheu, Theresa Senf, Thorsten Bock | franziska.scheu@kit-jugendhilfe.de |
Tel: 01514 / 2062120

zuständige Bereichsleiterin bei kit jugendhilfe für LernOrt und ZukunftsWerkstatt:
Jutta Goltz | jutta.goltz@kit-jugendhilfe.de |
07071/ 567 1202

Anfahrt

Bushaltestelle: Eichhaldenstraße (Linien 7 und 23), dann die vielen Treppen zwischen Kuh- und Pferdeweide hoch oder barrierefrei: Pfrondorfer Str. hoch und in die erste Straße (Ob dem Himmelreich) links abbiegen

Nur wenige Parkplätze vorhanden.